Schauen Sie sich das Interview auch gerne hier an.

Interview mit dem Abgeordneten Joachim Veyhelmann:

Wie bist Du zur Politik gekommen?

Ich habe nach einer Möglichkeit gesucht, Einfluss sowohl in meinem di- rekten Umfeld als auch für unser Land zu nehmen. Politisch interessiert war ich schon von zuhause aus. Ich habe mich in meinem persönlichen Umfeld umgetan und geschaut, wie diese Einflussnahme geschehen kann und habe dabei die Politik „entdeckt“, d.h. die Möglichkeiten der einzelnen Gremien.

Welche Motivation hat Dich zur Politik gebracht?

Das Interesse, die Geschehnisse in unserem Land mitzugestalten und damals (1975) für die Sicherheit in unserem Land mitzuarbeiten

Was hast Du vor Deiner politischen Laufbahn beruflich gemacht?

Ich war zunächst Zeitsoldat und habe dann den Wechsel in die Wehrver- waltung vollzogen. Ab 2001 war ich im Hessischen Finanzministerium zunächst persönlicher Referent des Finanzministers und danach für den Bereich der Informationssicherheit verantwortlich.

Warum ist die CDU Deiner Meinung nach die richtige Partei für Hessen und Deutschland?

Die CDU steht für die klassischen Werte, was auch das C schon andeu- tet. Sie ist eine Volkspartei mit einer breiten Mitgliederbasis in alle Berei- che der Gesellschaft hinein. Sie hat bewiesen, dass sie diese Erfahrun- gen zum Wohle aller zu nutzen weiß, gleich ob es die Wirtschaft oder Finanzen, aber auch die Sicherheit oder die Bildung betrifft. Unser Land steht in all diesen Bereichen hervorragend da.

Welche Herausforderungen siehst Du für die Politik in den kommenden Jah- ren?

Sie wieder interessant für die Menschen zu machen, damit sich wieder mehr vor allem junge Leute in der Politik engagieren. Vor allem muss die Politik glaubwürdig und an den Bedürfnissen der Menschen orientiert sein.

Wie sieht Dein Arbeitsalltag als Abgeordneter aus?

Grundsätzlich beginnt mein normaler Arbeitstag um 08:00 Uhr und endet irgendwann nach 20:00 Uhr. In dieser Zeit findet sich das ganze Spekt- rum an Aufgaben wieder, das man sich vorstellen kann. Sitzungen in den Gremien des Landtages oder auch Sitzungen in den Gremien des Kreis- tages. Dazwischen Gespräche mit den Menschen in meinem Wahlkreis, mit Vereinen und Institutionen bzw. Behörden. Die restliche Zeit wird durch die Arbeit an einem meiner Schreibtische in Wiesbaden, in Lim- burg und gelegentlich auch zuhause ausgefüllt. So kommen schnell rund 80 Wochenstunden zusammen, denn an den Wochenenden gilt es die vielen Vereinsveranstaltungen zu besuchen, den Vereinen damit Res- pekt zu zollen und diese zu unterstützen.

Bleibt bei all den Terminen noch Zeit für Familie?

Nur sehr wenig, das gebe ich gerne zu. Daher ist ohne Einwilligung der Familie eine solche Aufgabe nicht schulterbar.

Wie kann die Familie bei einem solchen Beruf helfen?

Sie kann den Rücken frei halten und auch manchmal als Auffangstation dienen, wenn die Nerven besonders strapaziert sind.

Was sind Deine Themenschwerpunkte hier im Landkreis Limburg-Weilburg?

Im Landkreis setze ich wie auch in den vergangenen 30 Jahren auf die Schwerpunkte Bildung und Innere Sicherheit. Natürlich bin ich für jedes andere Thema als gewählter Wahlkreisabgeordneter ansprechbar, denn diesen Anspruch haben die Bürgerinnen und Bürger mit der Stimme für meine Wahl begründet.

Was zeichnet Dich als Politiker aus?

Es ist schwer, über sich selbst zu urteilen. Ich würde sagen, Fleiß, Zu- verlässigkeit, Fähigkeit auszugleichen, zuhören können

Welche Rolle spielt die Bildung für Dich?

Bildung ist die Grundlage für alles, was Menschen in ihrem Leben auf- bauen und machen. Daher bin ich auch für ein Schulsystem, welches den speziellen Fähigkeiten und Fertigkeiten jedes einzelnen Menschen ein passendes Angebot an schulischer und danach auch beruflicher Aus- bildung unterbreitet

Wie erlebst Du den Ministerpräsidenten Volker Bouffier im Landtag und als Mensch?

Volker Bouffier ist für mich ein Phänomen im absolut positiven Sinn. Er stellt sich jeder Aufgabe, gleich ob in der Partei oder der Regierung, gleich ob im Bund oder im Land. Er ist jemand, der sehr deutlich aber wo nötig auch sehr einfühlsam die jeweilige Lage und die weiteren Wege erklären kann. Er kann aber auch Anfeindungen im Parlament durch den politischen Konkurrenten sehr passgenau und mit der erforderlichen Schärfe begegnen. Er ist volksnah und weiß die Sorgen der Menschen einzuordnen.

Was hat eine Volkspartei, was andere Mitbewerber nicht haben?

Sie hat eine lange Tradition und vor allem eine breite Parteibasis. Sie kann auf eine unschätzbar vielseitige Erfahrung der Mitglieder aus allen Bevölkerungsschichten zurückgreifen.

Was konntest Du als Abgeordneter für unseren Landkreis alles erreichen?

Ohne überheblich sein zu wollen glaube ich sagen zu können, dies würde den Rahmen dieses Interviews sprengen. Ich konnte eine Vielzahl an Einzelproblemen lösen helfen, sei es durch Vermittlung einer An- sprechstelle, die weiterhelfen kann, oder durch direkte Einflussnahme auf eine dann positive Entscheidung. Vielen Schulen konnte ich in Per- sonalfragen oder auch in organisatorischen Fragen helfen. Vereine und Verbände haben nie um Unterstützung gefragt, bei der ich nicht in ir- gendeiner Form weiterhelfen konnte. Allerdings sage ich es auch deut- lich, wenn die erbetene Unterstützung nicht möglich ist und mache keine Versprechungen, die ich nicht halten kann.

Was möchtest Du noch alles erreichen für den Landkreis?

Ich möchte den eingeschlagenen Weg fortsetzen und den Landkreis wei- ter als lebens- und liebenswerten Kreis mit guter Infrastruktur für alle Le- bensbereiche ausbauen. Die Menschen sollen sich hier wohl und sicher fühlen, das war und ist das Ziel meiner Arbeit.

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